Vereinsausfahrt zum 4.Schmalspurfestival Radebeul
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Ausfahrt wie zu Urgroßvaters Zeiten |
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Am 5. und 6. Juli 2008 veranstalteten die Sächsische Dampfeisenbahn-Gesellschaft, die Traditionsbahn Radebeul, das Schmalspurbahnmuseum Radebeul, der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen und das Verkehrsmuseum Dresden gemeinsam das 4. Schmalspurbahn-Festival auf der Lößnitzgrundbahn mit einem Programm im Bahnhof Radebeul Ost und dem 5. Bahnhofsfest in Moritzburg – ein Muss für viele Eisenbahner und jeden Schmalspurbahn-Fan nebst Familien. |
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Das dachten sich auch 82 Begeisterte der BSW-Gruppen der Modelleisenbahner aus Lichtenstein und Zschopau sowie die Modellbahnclubs aus Gersdorf und Jahnsbach. Ziel der Begierde war die am 16. September 1884 in Betrieb gegangene 16,55 km lange Strecke von Radebeul-Ost nach Radeburg mit ihrem historischen Fahrzeugpark. Höhepunkte war der, wie alle Fahrzeuge hervorragend aufgearbeitete Länderbahnzug der K.Sächs.Sts.EB mit der 1899 von der Sächsische Maschinenfabrik in Chemnitz gebauten Dampflokomotive Sächs IVk, im Anstrich als Nr. 132 der K.Sächs.Sts.E.B. |
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Weiterhin war der Schmalspur-VT 137 322 des Verkehrsmuseums Dresden, welcher von der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft aufgearbeitet wurde, zu erleben. |
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Vor dem Erleben der Historie stand jedoch die Fahrt mit den Fahrzeugen der heutigen Zeit. Der VT 612 als Franken-Sachsen-Express sollte uns entspannt und komfortabel nach Dresden bringen. Trotz Anmeldung der 82 Personen umfassenden Gruppe und der schriftlichen Bestätigung durch die DB AG konnten wir die Vorteile eines Triebwagens im Vergleich zu lokbespannten Wagenzügen in dem völlig überfüllten Zug im Wortsinne hautnah erleben, untermalt vom lautstarken Dieselmotor, welcher uns akustisch fast anderthalb Stunden begleitete. Die Neigezugtechnik wurde für den Magen einiger zum Problemfall. |
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Wir erreichten Dresden Hbf und nutzten für die Weiterfahrt nach Radebeul das Angebot der IG Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt. Das eingesetzte Rollmaterial war zwar Holzklasse, sprich ungepolsterte Sitze aus Holz, aber im Vergleich zum eben erlebten Komfort der Neuzeit eine Erholung. Ein Augenschmaus war der historische „Altenberger“ Eilzugwagen und der Waggon der ehem. Windbergbahn. Beide sind auf das Feinste restauriert. Gezogen wurde die Fuhre von der im Vergleich lautlos dahingleitenden hochglanzpolierten E 77 10. |
| In Radebeul angekommen, bestiegen wir zuerst den Traditionszug mit Doppelbespannung zweier IVk im Aussehen der DRG zur Bereisung des gesamten Streckennetzes nach Radeburg und zurück. Auf dem Bahnhof Moritzburg wurde in den eingangs erwähnten Länderbahnzug umgestiegen, welcher uns durch den romantischen Lößnitzgrund vorbei an den Weinbergen zurück nach Radebeul brachte. | |
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Die zweite Hälfte des Nachmittags stand zur freien Verfügung, manche besuchten das nahe gelegene Karl-May-Museum, andere das Bahnhofsfest wo der Arbeitsstand des Neubaus der Sächs.Ik mit Spendenstand und dem fertigen Kessel und Führerhaus zu bewundern war. |
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Die Heimfahrt erfolgte ab 17:30 Uhr wieder mit der BahnAG, wie nicht anders zu erwarten ganz ähnlich wie schon zur Hinfahrt, also ein überfüllter Triebwagen inklusive "Ohrenschmaus".Uwe Richter und Wolfgang Tautenhahn |
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